22 May 2026
Neue GGL-Studie bestätigt: Legal betriebene Anbieter dominieren den deutschen Online-Glücksspielmarkt

Die Gemeinsame Glücksspielbehörde der Länder hat eine aktuelle Untersuchung veröffentlicht, die aufzeigt wie sich der Online-Glücksspielmarkt in Deutschland aufteilt, und zwar mit klaren Zahlen zu den Anteilen legaler sowie illegaler Anbieter. Die Studie stützt sich auf eine Befragung von 2000 Nutzern die kürzlich aktiv waren und sie wurde vom Blockchain Research Lab durchgeführt, wobei das illegale Segment auf etwa 547 Millionen Euro für das Jahr 2024 geschätzt wird. Solche Daten liefern eine fundierte Grundlage für die bevorstehende Überprüfung des GlüStV 2021 die bis Ende 2026 abgeschlossen sein soll und sie unterstreichen den Fokus der Behörden auf Durchsetzung sowie Spielerschutz.
Ergebnisse der Marktanalyse im Detail
Lizenzierte Betreiber erreichen laut den Erhebungen einen Anteil von 77,03 Prozent am gesamten Online-Glücksspielmarkt während der illegale Bereich bei 22,97 Prozent liegt und somit einen beachtlichen aber begrenzten Teil ausmacht. Die Schätzung des Schwarzmarktvolumens in Höhe von rund 547 Millionen Euro basiert auf den Rückmeldungen der befragten Nutzer und sie zeigt dass trotz vorhandener illegaler Angebote der regulierte Sektor klar überwiegt. Beobachter merken an dass diese Verteilung auf eine zunehmende Akzeptanz legaler Plattformen hindeutet die strenge Auflagen zu Werbung und Spielerschutz erfüllen und zugleich attraktive Optionen für die Spieler bereitstellen.
Relevanz für die Überprüfung des GlüStV 2021
Angesichts der geplanten umfassenden Bewertung des 2021 eingeführten Glücksspielstaatsvertrags bis Ende 2026 gewinnen diese Erkenntnisse besondere Bedeutung denn sie liefern aktuelle Einblicke in die Marktdynamik. Regulierungsbehörden setzen weiterhin auf verstärkte Kontrollen und Maßnahmen zum Schutz der Spieler anstatt Regeln für Tischspiele wie Roulette zu lockern und sie betonen dass die bestehenden Vorschriften die Grundlage für einen sicheren Markt bilden. In diesem Kontext wird auch im Mai 2026 mit weiteren Diskussionen und Vorbereitungen auf die finale Prüfung gerechnet da die Länder die Umsetzung des Vertrags kontinuierlich anpassen und evaluieren.
Die Studie verdeutlicht zudem dass der legale Markt nicht nur quantitativ führend ist sondern auch qualitativ durch transparente Prozesse und verantwortungsvolle Angebote überzeugt. Experten die sich mit der Thematik befassen weisen darauf hin dass die 77,03 Prozent auf eine erfolgreiche Regulierung zurückzuführen sind die illegale Aktivitäten eindämmt und gleichzeitig den Spielern legale Alternativen bietet. Die Erhebung des Blockchain Research Lab hat dabei besonderes Augenmerk auf aktuelle Nutzungsgewohnheiten gelegt und sie zeigt klare Trends auf die für die kommenden politischen Entscheidungen von Nutzen sein können.

Hintergründe zur Erhebung und ihren Methoden
Die Befragung umfasste 2000 Personen die in jüngster Zeit Online-Glücksspiele genutzt haben und sie erlaubt eine präzise Einschätzung des Marktvolumens sowohl im legalen als auch im illegalen Segment. Durch diese Stichprobe konnten die Forscher den Anteil von 22,97 Prozent für illegale Angebote ermitteln und daraus das Gesamtvolumen von etwa 547 Millionen Euro ableiten das dem Schwarzmarkt im Jahr 2024 zugerechnet wird. Solche methodischen Ansätze sorgen für belastbare Ergebnisse die von der Gemeinsamen Glücksspielbehörde der Länder nun als Grundlage für weitere Schritte herangezogen werden.
Was die zukünftige Entwicklung angeht so verweisen die Daten darauf dass der Fokus auf Durchsetzung und Prävention bestehen bleibt und dies insbesondere im Hinblick auf die Überprüfung des GlüStV 2021 gilt. Die Behörden haben klargestellt dass eine Ausweitung von Angeboten in Bereichen wie Tischspielen derzeit nicht priorisiert wird und stattdessen die Stärkung der legalen Strukturen im Vordergrund steht. Beobachter die den Markt seit Jahren verfolgen stellen fest dass diese Strategie bereits zu einer Stabilisierung geführt hat und die legalen Anbieter mit ihrem Anteil von 77,03 Prozent eine solide Position einnehmen.
Ausblick auf regulatorische Entwicklungen
Im Vorfeld der vollständigen Bewertung bis Ende 2026 dienen die Studienergebnisse als wichtiger Indikator dafür wie effektiv die aktuellen Regelungen greifen und wo Anpassungen sinnvoll erscheinen könnten. Die Betonung liegt dabei auf der Aufrechterhaltung hoher Standards zum Spielerschutz sowie der konsequenten Bekämpfung illegaler Angebote die trotz ihres Anteils von 22,97 Prozent weiterhin eine Herausforderung darstellen. Die Gemeinsame Glücksspielbehörde der Länder hat in diesem Zusammenhang bereits angekündigt die Erkenntnisse in die Planungen einzubeziehen und so einen reibungslosen Übergang in die nächste Phase der Regulierung zu gewährleisten.
Conclusion
Zusammengefasst liefert die veröffentlichte Studie der GGL eine klare Momentaufnahme des deutschen Online-Glücksspielmarkts mit 77,03 Prozent für legale Anbieter und einem illegalen Anteil von 22,97 Prozent der auf etwa 547 Millionen Euro im Jahr 2024 beziffert wird. Diese Fakten werden in den Kontext der anstehenden Überprüfung des GlüStV 2021 bis Ende 2026 gestellt und sie unterstützen den behördlichen Ansatz der auf Enforcement sowie Spielerschutz setzt. Die Ergebnisse der Befragung durch das Blockchain Research Lab bieten damit eine objektive Basis für künftige Entscheidungen und zeigen wie sich der Markt unter den bestehenden Rahmenbedingungen entwickelt hat.